Puddingteller

2012

Man kennt vielleicht diese Situation: Im Kühlschrank steht ein Becher mit leckerem Schokopudding. Man greift zu und bevor man sich versieht, ist der ganze köstliche Pudding verschlungen. Hätte man sich doch etwas mehr Zeit genommen den Pudding zu genießen. Mit diesem Ziel, langsamer und bewusster zu essen, beschäftigen sich die fünf Teller in diesem Projekt. Alle haben eine unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheit, die mehr oder weniger dazu führt langsamer und bewusster zu essen. Mit dieser Hypothese im Hinterkopf wurden 40 Probanden mit jeweils einem experimentellen Teller und einem regulärem Teller konfrontiert. Sie sollten zwei Schüsseln mit Pudding essen. Am Ende stellte sich heraus, dass der Teller mit den konzentrischen Kreisen nicht nur dazu führt langsamer zu essen, sondern das Essen selbst auch mehr Freude bereitet. Das Experiment mit den Tellern läßt somit erste Rückschlüsse zu, dass die Veränderung zum „Besseren“ trotz Reibung, positive Folgen mit sich bringt.

Prof. Dr. Marc Hassenzahl
Dr. Matthias Laschke

Puddingteller Puddingteller